Todesmärchen – Andreas Gruber

Der Thriller „Todesmärchen“ wurde von Andreas Gruber geschrieben, erschien am 15.08.2016 im Goldmann Verlag, umfasst 540 Seiten und kostet in der Taschenbuchausgabe 9,99 EUR.

Klappentext:

In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel …

Meine Meinung:

Der dritte Band mit unseren Protagonisten Sneijder und Nemez – was soll ich sagen, ich liebe die Bücher von Andreas Gruber. Dieses Mal wurde noch Hannah als dritte Hauptperson eingebaut, deren Darstellung und Motive für ihre Handlungen auch direkt überzeugen konnten.

Das Cover sprach mit direkt an und auch die innere Gestaltung der beiden Buchdeckel ist toll gemacht. Ein wenig schüchterte mich die Seitenzahl ein, doch im Nachhinein, hätte das Buch noch locker doppelt so lang sein dürfen, so sehr habe ich es genossen wieder ein Teil des Ermittlerduos zu sein.

Ich glaube, es hat maximal 10 Seiten gedauert und schon hatte mich der Autor mit seiner Geschichte in den Bann gezogen. Ich musste mich zeitweise zwingen mit dem Lesen aufzuhören, so sehr war ich mitgerissen. Gruber schafft es einfach, während er die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, den Leser zu packen – kleinere Cliffhänger am Ende vieler Kapitel trugen zur Neugierde und dem Wunsch einfach immer weiterlesen zu können bei. Auch in diesem Buch mochte ich den rasanten Schreibstil – trotz der komplexen Story und den vielen Geschehnissen, hatte ich nicht einmal das Gefühl nicht zu wissen wie die Zusammenhänge gerade sind. Eher im Gegenteil – einige Rückblicke brachten mich immer wieder dazu, selbst mit dem „ermitteln“ zu starten. Und genau das liebe ich so an den Büchern von Andreas Gruber.

Was soll ich sagen – ein Loblied auf den Autor – ein absolutes Highlight!

Ich danke dem Goldmann Verlag für die Bereitstellung dieses wunderbaren Buches.

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