Die Frauen der Rosenvilla – Teresa Simon

Der Roman „Die Frauen der Rosenvilla“, geschrieben von Teresa Simon, umfasst 439 Seiten, kostet in der Taschenbuchausgabe 9,99 EUR und ist im Heyne Verlag erschienen. Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten, deutschen Autorin.

Zum Inhalt:

Anna Kepler ist die Besitzerin einer Chocolaterie in der schönen Elbmetropole Dresden und hat soeben ihren zweiten Laden eröffnet. Sie ist die Erbin einer alten Schokoladendynastie und lebt in der ehemaligen Familienvilla – der Rosenvilla. Der alte Sitz ihrer Familie wird renoviert und im Zuge dessen, lässt Anna den einst so wundervollen Rosengarten, der dem Haus den Namen gab, neu anlegen. Im Garten stößt sie auf eine alte Schatulle, die Überreste aus Tagebüchern enthalten – Anna dringt in das Leben dreier Frauen vor, von denen sie zuvor niemals gehört hat und stößt auf ein tragisches, dunkles Familiengeheimnis.

Meine Meinung:

Das Cover des Romanes sprach mich irgendwie an, die blassen Rosatöne und eine Frau, die auf einen Garten hinab blickt, und natürlich auch der Klappentext reizte mich sehr. Die Gliederung der Geschichte an sich, fand ich einerseits wirklich ansprechend: der Hauptstrang der Gegenwart bringt uns Einblicke in Anna’s Leben, ihren Beruf und ihr privates Umfeld, in dem wirklich einiges los ist. Weiterhin erfahren wir von drei Frauen, die im Laufe der Zeit in der Rosenvilla gelebt haben. Eben diese Episoden oder auch Zeitsprünge sind in verschiedenen Schriften abgedruckt und unsere Protagonisten „liest“ die Tagebuchseiten quasi genau zur selben Zeit wie der Leser. Eine sehr gelungene Idee, wie ich finde.

So sehr mir die Struktur gefallen hat, so sehr hat es mich jedoch auch immer wieder verwirrt – der Schreibstil ist zwar angenehm zu lesen, aber ich kam öfter mit den Namen und den Beziehungen untereinander durcheinander. Wahrscheinlich war auch dies einer der Gründe, wieso ich, für meine Verhältnisse, recht lange für die knapp 440 Seiten gebraucht habe. Ein schöner Roman mit historischen Elementen, der mich jedoch nicht so sehr vom Hocker reißen konnte, da ich irgendwann einfach nicht mehr genau wusste, wer nun mit wem und überhaupt.

Ich danke dem Bloggerportal sowie dem Heyne Verlag für die Bereitstellung dieses Buches.

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