Der Killer – Richard Laymon

Der Roman „Der Killer“ wurde von Richard Laymon geschrieben, die Erstausgabe erschien 1985, die Neuauflage 2015 im Heyne Hardcore Verlag. Das gute Stück umfasst 272 Seiten und kostet neu in der Taschenbuchausgabe 9,99 EUR.

Zum Inhalt:

Der Supermarkt von Elsie Hoffmann ist unüblicherweise verschlossen, das Paar Bessler macht im Inneren eine seltsame Beobachtung und sucht die Besitzerin. Besslers, Elsie Hoffmann und die junge Journalistin Lacey machen sich auf den Weg zum Supermarkt und finden im Inneren seltsame Dinge wie zum Beispiel aufgerissene Fleischverpackungen. Um die Vandalen zu stellen. die laut der Polizei nur die Ursache sein können, sperren sie über Nacht einen Wachhund im Laden ein. Als dieser jedoch am nächsten Morgen tot aufgefunden wird, beginnt das Drama seinen Lauf zu nehmen. Elsie Hoffmann und der Hundebesitzer beschließen sich selbst auf die Lauer zu legen, die Vandalen zu stellen und den Hund zu rächen. Lacey hat kein gutes Gefühl bei der Sache und macht sich ebenfalls auf den Weg in den Supermarkt…sie findet sich in einem Albtraum wieder. Nur schwer verletzt kann sie dem Killer fliehen – sie verlässt ihren Heimatort, um sich in Sicherheit zu wiegen. Leider hat sie nicht mit diesem Killer gerechnet…und was hat diese misteriöse Sekte mit dem ganzen Drama zu tun, auf deren Spuren Lacey während ihrer Flucht stößt ?!

Meine Meinung:

Dieses Buch war mein erster Roman von Richard Laymon und er hat mir wirklich ganz gut gefallen, ansonsten hätte ich es wohl nicht in nur knapp zwei Tagen durchgesuchtet. Sex und Gewalt ziehen sich durch die komplette Story, wer dahingehend zart beseitet ist, sollte lieber die Finger von diesem Buch lassen – Hardcore trifft es schon sehr gut.

Der Autor zog mich durch seinen schnelllebigen Schreibstil sofort in seinen Bann. Auch wenn man nicht allzuviel über die Charaktere erfährt, konnte ich nicht anders als mitfiebern. Einige Wendungen waren für mich wirklich erschreckend, andere doch auch wirklich ein wenig an den Haaren herbei gezogen. Laymon schmiss mich immer wieder in die Geschehnisse und man preschte anfangs nur so dadurch, zum Ende hin wurde es ruhiger, was der Spannung jedoch keinen Deut ab tat. Ich hätte mir gewünscht noch mehr über die Sekte zu erfahren, meiner Meinung nach hätte das Buch dahingehend noch gut ein paar Seiten vertragen.

Es war mein erster, aber nicht mein letzter Roman von Richard Laymon – hier vergebe ich 4 gute Sterne und freue mich auf das nächste Werk von ihm.

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