Der Duft von Eisblumen – Veronika May

Der Roman „Der Duft von Eisblumen“, geschrieben von Veronika May, erschien am 08.August im Diana Verlag. Die Taschenbuchausgabe kostet neu 9,99 EUR und umfasst 364 Seiten.

Zum Inhalt:

Rebekka ist gerade frisch getrennt und in ihrem Job aufgestiegen. In der ersten Zeit ihres neuen Aufgabenbereiches jedoch erfährt sie die wahren Gründe für ihre Beförderung und rastet aus. In einem Wutanfall auf dem Weg nach Hause provoziert sie einen Auffahrunfall und wird vor Gericht zur Ableistung von Sozialstunden verurteilt. Durch die Hilfe ihres Rechtsanwaltes darf sie diese Stunden bei seiner Mutter, Frau Dorothea von Katten ableisten.

Meine Meinung:

Die Covergestaltung ist wirklich wunderbar gelungen – es schreit förmlich nach Sommerlektüre, Leichtigkeit mit einem Hauch von Romantik.

Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von unserer Protagonistin Rebekka, die nach einem weniger schönen Erlebnis ihre Wut nicht mehr im Griff hat, einen Unfall vorsätzlich verursacht und daraufhin Sozialstunden ableisten muss. Rebekka war mir sympathisch – sie wirkte auf mich wie eine normale Frau, der das Leben einmal zu häufig übel mitgespielt hat. Ich konnte ihre Reaktionen bzw. Handlungen meistens sehr gut nach vollziehen.

Frau von Katten, als diejenige um die Rebekka sich nun ein wenig kümmern muss, war in diesem Fall mein Lieblingscharakter. Direkt während ihrem Auftreten in der Geschichte, hatte ich ein Bild einer rüstigen, älteren Lady vor Augen, die ihr Leben wohl doch noch ganz gut im Griff hat.

Die Dickköpfigkeit beider Charaktere war meiner Meinung nach passend aufgebaut, ich fand es zu keinem Zeitpunkt zu übertrieben oder zu oberflächlich dargestellt.

Leider muss ich im Nachhinein sagen, dass mich das Buch nicht wirklich überzeugt hat, was definitiv jedoch nicht am Schreibstil der Autorin gelegen hat.Der Anfang war wirklich stark und lustig, sodass ich sehr schnell in der Geschichte drin war und einige Seiten gelesen hatte. Doch dann flachte alles sehr schnell ab – die Geschehnisse waren für mich ab einem gewissen Punkt sehr vorhersehbar und die Story einfach nur noch langatmig. Auch wenn eingestreute Briefe von Dorothea (Rückblicke) zwischendurch etwas auflockernd waren, zog sich der Rest des Buches leider wie Kaugummi.

Alles in allem eine schöne Idee, der meiner Meinung nach noch eine gewisse Prise Würze nicht hätte schaden können.

Ich danke dem Diana Verlag sowie dem Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Reziexemplares.

 

 

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