Das Ufer – Richard Laymon

„Das Ufer“ erschien am 12.09.2016 im Heyne Hardcore Verlag, wurde von Richard Laymon geschrieben und umfasst als Taschenbuchausgabe 576 Seiten.

Klappentext:

Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!

Meine Meinung:

Als Leser erleben wir die Geschichte aus den Sichten von Leigh und Deana. Nach und nach stellt sich heraus, dass das Mutter-Tochter Gespann von Serienkillern beobachtet und verfolgt wird – ziemlich schnell wird klar, dass dies etwas mit Leighs Vergangenheit zu tun haben muss. Ein düsteres Familiengeheimnis kommt ans Licht.

Ja ich mag die Bücher von Richard Laymon, ja ich komme sehr gut mit seinen kranken, sexistischen und perversen Erzählungen klar – aber dieses mal muss ich auch gestehen, dass ich schon bessere Bücher von ihm gelesen habe.

Der Schreibstil ist zwar wie immer klasse, jedoch hatte ich arge Probleme in die Geschichte reinzukommen – die unterschiedlichen Zeitebenen taten ihr übriges dazu. Auf den knapp 600 Seiten konnte mich die Geschichte nie so richtig packen, sodass ich mich tatsächlich beim quer lesen erwischt habe und das gefiel mir überhaupt nicht.

Ich muss sagen, dass ich definitiv eher ein Fan von Laymons Werken bin, in denen Mord und Totschlag mich mehr überzeugen und fesseln bzw. die Story an sich zackiger erzählt wird.

Ich danke dem Heyne Verlag für die Bereitstellung dieses Buches.

 

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