Das Haus der Lügen – Stephanie Lam

Der Roman „Das Haus der Lügen“ wurde von Stephanie Lam geschrieben und umfasst 477 Seiten. Es erschien 2015 im Page & Turner/Goldmann Verlag, München und kostet in der broschierten Ausgabe neu 12,99 EUR.

Zum Inhalt – wir erleben die Geschichte rund um Castaway House auf zwei Zeitebenen

1924: Robert Carver verbringt den Sommer bei seinem Cousin Alec, um sich zu erholen. Alec lebt gemeinsam mit seiner Frau im Castaway House in Helmstone, er freut sich auf den Besuch seines Cousins, doch seine Ehefrau ist da ganz anderer Ansicht – dementsprechend ist auch ihr Auftreten gegenüber Robert Carver. Zudem nicht genug, ziehen auch noch weitere dunkle Wolken auf, die das Leben auf Castaway House durcheinander bringen..

1965: Rosie Churchill ist von zu Hause abgehauen und mietet sich ein Zimmer in Castaway House an. Ohne Kontakt zu ihrer Familie, hält sie sich mit Nebensjobs über Wasser und findet alsbald Kontakt zu den anderen Bewohnen des immer noch recht beeindruckenden Hauses. Eines Abends macht Rosie jedoch die Entdeckung – sie findet in ihrem Zimmer eingeritzt „Robert Carver ist unschuldig“ – in dem Moment kann sie noch nicht erahnen, dass es hier nicht nur um ein Geheimnis des Hauses handelt, sondern dass auch ihr eigenes Leben betroffen ist…

Meine Meinung:

Wie schon erwähnt, erlebt der Leser die Geschichte auf zwei Zeitebenen – von der Struktur schön aufgeteilt, immer abwechselnd von Kapitel zu Kapitel einerseits aus Roberts Sicht, andererseits aus Rosies Sicht.

Der Schreitstil war meines Erachtens gut zu lesen. Leider muss ich sagen, dass mir die Storyline an sich nur so lala gefallen hat, irgendwie dröppelte die Handlung so langsam vor sich hin, sodass ich als Leser auch relativ lange gebraucht habe, das Buch zu lesen. Im Endeffekt war ich dann auch froh, als ich das Buch beendet hatte. Das Cover ist der Hammer, dies war es auch, was mich angesprochen hat. Die Geschichte um Robert  und Rosie war auch keineswegs uninteressant, aber zeitweise verlor ich einfach den Überblick und der Reiz weiterzulesen wurde weniger – um sich gesundheitlich ein wenig zu erholen, startet Robert die Reise zu seinem Cousin in den Küstenort Helmstone. Er merkt schnell, dass die Ehe seines Cousins keine Ehe aus dem Bilderbuch ist.. Angeknüpft an Roberts Leben, findet sich die Ausreißerin Rosie ebensfalls in Castaway House wieder und wird auf Roberts Geschichte aufmerksam. Sie entdeckt Geheimnisse, die sowohl ihr Leben als auch das Haus betreffen. Uninteressant kann man zur Story wirklich nicht sagen, aber mehr irgendwie auch nicht – sie hat mich nicht wirklich beeindruckt. Schreiben tut die Autorin definitv gut und ich denke, die Story wird auch für viele Leser das Richtige sein, für mich jedoch nicht. Sie plätscherte mir zu sehr vor sich hin und ja, ich hätte mir ein wenig mehr „Action“ gewünscht bzw erwartet. Mehr als 2,5 Sterne kann ich dem Debutroman der Autorin leider nicht geben.

Ich bedanke mich beim Page & Turner Verlag sowie beim Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches.

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